Super Dark Times (2017)

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„It’s a very, very mad world, mad world.“ So besäuselte Gary Jules einst die finale Szene in Donnie Darko, dem mittlerweile zum cult classic herangereiften Coming-of-Age-Mistery-Drama von Richard Kelly. Ein Status, den Kevin Phillips mit seinem Regiedebüt scheinbar zu beerben ersucht: Mit keinem Film wurde sein in ähnlichen Genre-Gefilden angesiedelter Super Dark Times bis jetzt so oft verglichen, und das obwohl er gänzlich auf Wurmlöcher und gruselige Hasenkostüme verzichtet. Stattdessen aber schickt er sich an, für den Albtraum des Teenager-Daseins, mitsamt seiner großen Unsicherheitserfahrung und allerlei delikaten Schreckensszenarien (ein feuchter Traum im Klassenzimmer, der pure Horror), eine neue Form von Genre-Ausdruck zu finden. Auch die Hauptprotagonisten seines Films finden sich in einer überfordernden, einer düsteren, einer nahezu verrückten Welt wieder, die zunehmend aus den Fugen zu geraten scheint.

Gelingen tut Phillips und seinen zwei Co-Autoren vor allem die authentische Abbildung dieser verhandelten Jugendkultur, ohne dass dabei je das (nur allzu bekannte) Gefühl aufkommt, die Dialoge zwischen den Kinder- und Jugendfiguren wären von erwachsenen Drehbuchautoren geschrieben worden, die den Bezug zu dieser Generation längst verloren haben. Wenn Zach, Josh, Daryl und Charlie sich am Kiosk mit Süßigkeiten eindecken und danach fluchend auf ihren Bikes durch die karge Vorstadt düsen, dann strahlt Super Dark Times eine bewundernswerte Natürlichkeit aus, die sich gerade aus dem Fremdscham speist, den etwa Daryls zornige „fuck“-Tiraden mit sich ziehen. Wie der Film in diesem ersten Drittel mit der Eskalation flirtet und seine Figuren etabliert, nur um dann in einer schweißtreibenden Sequenz die Hölle über sie hereinbrechen zu lassen, ist fesselnd, unterhaltsam und stellt die Weichen für den psychologischen Horrorfilm, der Super Dark Times dann leider nicht werden möchte.

Dabei stößt Phillips gerade in der Nachbereitung des schrecklichen Unfalls, in der Hauptprotagonist Zach noch unter Schock stehend seiner Highschool-Flamme in die Arme stolpert, und später von feuchten Horrorträumen heimgesucht wird (in denen der Film plötzlich ein einprägsames Bild aus Lars von Triers Antichrist zitiert), Türen zu spannenden thematischen Gebieten auf. Die Überforderung mit der Schuldfrage, aus der der Film seinen psychologischen Horror zu nähren beginnt, wird hier Teil der adoleszenten Erfahrung seines Hauptprotagonisten Zach, den Owen Campbell mit Bravour spielt. Mit einer abrupten Kehrtwendung wird Super Dark Times dann aber plötzlich zu einem Beinahe-Slasherfilm, der diesen thematischen Faden durchaus weiterspinnt (in dem er das für den Film ausschlaggebende Samuraischwert zum Phallussymbol umdeutet), aber sich letztendlich doch leider nur einer irritierenden Blutlust verschreibt.

Fazit: Das Teenager-Dasein, eine superdunkle Zeit. Kevin Phillips‘ Regiedebüt gefällt mit thematisch spannenden Ansätzen und tollen Jungdarstellern, enttäuscht aber auf den letzten Metern.

Dieser Text ist bei Moviebreak erschienen.

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Ég man þig [I Remember You] (2017)

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Der Geisterfilm, so scheint es zumindest, erlebt zurzeit seine große Rückkehr. Nebst den scheinbar am Fließband abgedrehten, im „Waniverse“ angesiedelten oder zumindest davon inspirierten Gruselfilmchen rund um verspukte Häuser und garstige Dämonen, hat auch die Arthouse-Nische das Paranormale wieder für sich entdeckt. Der französische Auteur Olivier Assayas ließ Anfang dieses Jahres Kristen Stewart in Personal Shopper mit einem vermeintlichen Geist per Handy chatten, David Lowery nutzte das klassische Bettlakengespenst in A Ghost Story um von Trauer und Verlust zu erzählen. Der isländische Regisseur Óskar Thór Axelsson siedelt sein Horrordrama Ég man þig (deutscher Titel: I Remember You) irgendwo zwischen diesen sehr unterschiedlichen Auslegungen des Geistergenres an. Er möchte (und vermag) zu gruseln, der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem unter den Oberflächenreizen ausgebreiteten Drama um Kindsverlust – und erzählt ist der Film dabei im Gestus eines isländischen Whodunit-Krimis, in dem der einzige Tatverdächtige eben ein Geist ist.

Wenn wir im Vorspann des Films dem Selbstmord des ersten Opfers beiwohnen, und im Rekordtempo albtraumhafte Bilder aneinandergereiht werden, schürt I Remember You eher Erwartungen an die zappelige Zuschauerfeindlichkeit von Saw. Umso länger der Film voranschreitet, umso mehr entblößt der Vorspann sich aber als irreführender Fremdkörper – denn sehr viel behut- und bedachtsamer kann man einen Horrorfilm kaum noch erzählen. Axelsson gelingt es, die verschiedenen Erzählansätze stimmig ineinandergreifen zu lassen und eine finstere Atmosphäre heraufzubeschwören, in deren kalten, malerischen Bildern man sich nach dem ersten Auftritt des Geisterkindes nicht mehr in Sicherheit wiegt. Vor allem schön sind die Schreckmomente, weil Axelsson sie für sich stehen und wirken lässt – hier muss ein Geist nicht erst in tosenden Computerbildern Wände einreißen und Körper umherschleudern, damit wir uns seiner Bedrohlichkeit auch wirklich bewusst werden. Diese Bedrohlichkeit wird geschickt verknüpft mit dem emotionalen Zentrum des Films, in dem Arzt Freyr (Jóhannes Haukur Jóhannesson) das spurlose Verschwinden seines Kindes verarbeiten muss.

So zielsicher wie der Film seine Handlung voranpeitscht und Figuren wie Zuschauer neue Entdeckungen machen lässt, so befremdet lässt er nach den Schlussminuten dann leider zurück. Denn das Zusammenführen der zwei Handlungsstränge, zwischen den der Film immer wieder hin- und herpendelt, erweist sich als fruchtloser filmischer Trick, der die Geschichte von Freyr zu einem emotionalen Schlusspunkt führt, während er mit der anderen – die eines Pärchens, das in einer abgelegenen Hütte von einem Geist heimgesucht wird – scheinbar nichts mehr anzufangen weiß. Weder auf Gefühls- noch auf Inhaltsebene kommunizieren die beiden Erzählungen wirklich miteinander, weswegen der große Augenöffner am Ende ausbleibt. Stattdessen stellt sich eine milde Frustration ein, tatsächlich emotional in einige der Nebenfiguren investiert zu haben – wo sie doch letztendlich nur dazu gedient haben, dem behutsamen Verlustdrama ein paar gruselige Fratzen unterzuschieben.

Fazit: Ein schön in Szene gesetzter Geisterfilm zwischen Grusel und Gefühl, der mit seiner befremdlichen Auflösung leider enttäuscht.

Dieser Text ist bei Moviebreak erschienen.

Monatsrückblick: August 2017

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Wow! Ich hätte wirklich mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass der August so ein voller Monat wird. Das Schönste: Ich habe trotzdem fleißig an meinen Hausarbeiten gearbeitet und liege, soweit ich das zurzeit beurteilen kann, sogar ganz gut in der Zeit. Trotzdem blieb viel Zeit für Kontrastprogramm Kino, vor allem aber für die große Aufholjagd 2017 (sage und schreibe 14 Filme sind es geworden). So ist das halt, wenn man einen schönen Filmabend einem Ausflug in die brütende Hitze vor der Haustür jederzeit vorzieht. Da nun noch genau ein Monat vor mir liegt, in dem mein Alltag vermutlich genau gleich ablaufen wird, bin ich gespannt, wie viele Filme ich dann Ende September angesammelt habe (zum direkten Vergleich: diesen Monat waren es 44). Bis dahin wünsche ich allen Lesern einen angenehmen Restsommer und vergnügliche Filmerlebnisse!


Pressevorführung:

Logan Lucky (US 2017, Steven Soderbergh)

Am Ende wird die Räuberbande in einem Fernsehbericht „Ocean’s 7-Eleven“ genannt (die deutschen Untertitel machen daraus „Ocean’s Eleven Light“), womit sich der Film erstaunlich gut selbst zusammenfasst. Denn den direkten Vergleich zu Clooneys Truppe verliert er leider, dazu ähneln sich seine schrulligen Hinterwäldlerfiguren alle ein bisschen zu sehr und der Heist ist schlicht nicht clever genug. Zugeschaut habe immer leise amüsiert, aber auch ziemlich gelangweilt.

It Comes at Night (US 2017, Trey Edwards Shults)

Kein Horrorfilm, sondern ein psychologisches Drama, das den Horror des Menschseins in sich eingefasst hat. Von der ersten Szene an, die innerhalb von Sekunden aus einem gruseligen Bild ein trauriges macht, lauert über dem Film eine Ausweglosigkeit, die alle Figuren tief in sich begraben haben – und die sich nachts, wenn sie mit ihren Gedanken und Ängsten alleine sind, wieder an die Oberfläche arbeitet. Ein kluger und verstörender Film.

Annabelle: Creation (US 2017, David F. Sandberg)

Türen knallen, Glühbirnen flackern und am Ende wackelt wieder die ganze Bude. Ach ja. Nach dem überraschend schönen Lights Out ist David F. Sandbergs zweiter Spielfilm leider ein totaler Reinfall – im „Waniverse“ [sic] also soweit nichts Neues. Zur Kritik auf Moviebreak

I Remember You (IS 2017, Óskar Thór Axelsson) & Super Dark Times (US 2017, Kevin Phillips)

Beides typische FFF-Filme. Mehr kann ich dazu zurzeit irgendwie noch nicht sagen.

Kino (regulär):

Valerian and the City of a Thousand Planets (FR 2017, Luc Besson)

In 2D ließ sich der Film tatsächlich sehr viel angenehmer schauen, vor allem habe ich aber etwas von den ersten 20 Minuten mitbekommen und musste nicht mit akutem Brechreiz kämpfen. An meiner Meinung konnte das aber nichts ändern, leider.

The Fifth Element (US 1997, Luc Besson)

Die im gleichen Atemzug ausgestoßenen Valerian-Disse und Lobpreisungen für The Fifth Element befremden mich ein bisschen – handelt es sich nicht irgendwo fast um den gleichen Film? Beide sind schrill, bunt, einfallsreich, etwas strapaziös und auf charmante Weise Kinder ihrer jeweiligen Zeit. Genau wie Valerian habe ich The Fifth Element zwischendurch sehr begeistert, dann aber doch wieder sehr angestrengt ausgesessen. Auch wenn Ian Holm als aufgelöster Priester so goldig durch den Film hindurchstolpert, dass man eigentlich sofort alles verzeihen möchte.

Ghost in the Shell (JP 1995, Mamoru Oshii)

In seiner Kombination von verregneten Großstadtbildern in Cyberpunk-Ästhetik und besinnlicher New-Age-Musik hat mich der Film sehr an Blade Runner erinnert – gerade wenn er sich irgendwann in der Mitte Zeit für wortlose Stadtimpressionen nimmt und in seiner futuristisch-sinnlichen Atmosphäre schwelgt. Inhaltlich gibt es zu diesem Film wahrscheinlich nichts zu sagen, was in den letzten 20 Jahren nicht schon gesagt wurde – ich zumindest habe bis zum Ende sehr gebannt zugeschaut.

Aufholjagd 2017:

Kong: Skull Island (US 2017, Jordan Vogt-Roberts)

Nichts wird mich dieses Kinojahr so sehr befremden wie die doch recht wohlgesonnene Rezeption dieses Films. Die hässlichen Farben, der zappelige Schnitt, die leeren Figurenhüllen, der peinliche Humor, die unentwegten needle-drops – Kong: Skull Island ist modernes Blockbusterkino am absoluten Endpunkt. Ein dilettantischer und scheußlicher Film, der Nostalgie mit militärischer Fetischisierung und Post-Humanismus mit Menschenverachtung verwechselt. Unguckbar!

Life (US 2017, Daniel Espinosa)

Die reizlose Frage, wie wohl Alien aussehen würde, wenn Ridley Scott ihn im Jahr 2017 gedreht hätte, beantwortet Life ganz erwartungsgemäß: ungefähr so wie vor 40 Jahren, nur lauter, dümmer und sehr, sehr viel schlechter (siehe auch Alien: Covenant). Küsschen gibt es nur für die schöne Plansequenz zu Beginn, den sichtlich bemühten Jakey und das böse Ende, das mich tatsächlich überraschte, obwohl einer der Trailer es im Grunde schon vorwegnimmt.

Collateral Beauty (US 2016, David Frankel)

Am Ende folgen zwei Twists direkt aufeinander und beide sind so unsagbar dämlich, das sie auch alleine die Kraft hätten, einen formidablen Film komplett zu ruinieren. Zum Glück ist Collateral Beauty zu diesem Zeitpunkt aber schon selbst so unsagbar dämlich, das es nichts mehr zu ruinieren gibt und es so scheint, als hätten die Twists gar keine andere Möglichkeit, als sich aus der bizarren, umständlichen Logik des Films zu ergeben. Vielleicht nicht der schlechteste Film des Jahres, aber ganz sicher der befremdlichste.

Indignation (US 2016, James Schamus)

Eine sehr männliche und irgendwo auch sehr wehleidige Perspektive, aus der der Film heraus erzählt. Über die große Sinnlosigkeit des Daseins, bestimmt und geformt nur durch erbarmungslose Kausalität. Die langen, pointierten Dialoge in kleinen, kahlen Räumen verdammen den Film zu einer Starrheit, der James Schamus verzweifelt eine filmische Qualität abzuringen versucht. Am Ende hat mich alles außer Logan Lermans begnadetes Spiel aber ziemlich kalt gelassen.

Live by Night (US 2016, Ben Affleck)

Wirklich gut finden darf man diesen Film wahrscheinlich nicht, dazu lässt Ben Affleck uns das epische Ausmaß dieser Geschichte nie richtig spüren und ist auch immer noch ein viel zu ausdrucksloser Schauspieler. Und trotzdem würde ich gerne eine Lanze für ihn brechen, denn Live by Night fühlte sich für mich als erster Film des Jahres wirklich durch und durch nach klassischem Kino an, veredelt durch tolle Bilder von Robert Richardson und Afflecks turbulente Auswahl an Hüten.

Shin Godzilla (US/JP 2016, Hideaki Anno & Shinji Higuchi)

Humanismus im Angesicht des Zorn Gottes. Godzilla hat hier noch weniger Auftritte als in der US-Version von 2014, aber dafür krachen sie dann auch richtig. Zwischen den Monsterauftritten, die liebevoll mit einer Mischung aus handwerklicher und digitaler Trickserei bewerkstelligt werden, ist der Film im Grunde nur eine große Montagesequenz über eifrige Menschen, die versuchen mit einer Katastrophe umzugehen, ohne dabei ihre Menschlichkeit einzubüßen. Am Ende ist Shin Godzilla fast schon ein optimistischer, wenn nicht sogar humanistischer Film, was ich sehr mochte.

A Cure for Wellness (DE/US 2016, Gore Verbinski)

Eigentlich ist bei Gore Verbinski alles beim Alten geblieben: ein Händchen für tolle Bilder hat er immer noch, aber der Hang zum ausschweifenden Erzählen treibt denen irgendwann ihren Reiz aus. Irgendwo in diesem zweieinhalbstündigen Epos des Gothic-Horror (ein Genre, für das der Film immerhin ein reges Interesse bei mir geweckt hat) steckt ein eineinhalbstündiger Thriller, der mir vielleicht sogar richtig gut gefallen hätte. Highlights: Die Sauna-Szene und der Wahnsinn im Finale.

The Salesman – Forushande (FR/IR 2016, Asghar Farhadi)

Aus dem Rahmen des politisch motivierten, um Mitleid für sein geplagten Figuren bettelnden Sozialdramas entwindet sich Asghar Farhadi geschickt und bleibt bei der Konstruktion seiner moralischen Problemsituation immer sehr nah an den Menschen, ungeachtet ihres gesellschaftspolitischen Umfelds. Nur wie er zum Ende hin die Ambivalenz der Sympathien erzwingt, war mir dann leider ein bisschen zu einfach.

Ghost in the Shell (US 2017, Rubert Sanders)

So ziemlich das Langweiligste, was man aus dem japanischen Original hätte machen können. Die daraus entlehnten Motive sind beinahe ausschließlich visueller Natur und dienen nur dazu, die faden Actionsequenzen aufzurüsten, während die wirklich spannenden Ansätze derweil in einer aufgewärmten Geschichte um superböse Konzerne und AI-Existenzkrise verwässern. Ein so öder und leerer Film, dass man geneigt ist, ihm zu unterstellen, selbst von einem Computer inszeniert worden zu sein.

The Fate of the Furious (US/CA/GB/FR/JP 2017, F. Gary Gray)

Von der den Film eröffnenden Rückbesinnung auf die Franchise-Anfänge, über die halb-ironisch ausgestellte Muskelberg-Mentalität, bis hin zu den absurd über die Stränge schlagenden Actionsequenzen (im Finale wird doch tatsächlich der Dritte Weltkrieg abgewendet), zeichnet sich immer deutlicher ab, dass The Family langsam der Dampf unter der Haube ausgeht. Gewinnen tut am Ende nur Jason Statham, dem mit einer knuddeligen Hard-Boiled-Referenz die beste Szene des Films gehört – und dessen Kabbeleien mit The Rock auch heftig den schwulen Subtext des Films befeuern. Wer weiß, vielleicht finden die beiden im nächsten Film ja zusammen und die F&F-Reihe damit endlich zu sich selbst.

Free Fire (FR/GB 2016, Ben Wheatley)

Profil- und witzlose Knallchargenfiguren, die 80 Minuten lang aufeinander schießen, während die Kamera das auf die erdenkbar unfilmischste Weise einfängt. Die absolute Hölle! Vorerst der letzte Film von Ben Wheatley, den ich mir freiwillig angeschaut habe (und es war gerade mal der zweite, so that’s saying something). Die wichtigste Frage bleibt am Ende offen: Was hatte Cillian Murphy hier zu suchen?

Mein Leben als Zucchini (FR/CH 2016, Claude Barras)

Hat mich in 60 Minuten mehr berührt und mehr mitfiebern lassen als ein Großteil der Filme dieses Jahr, auch wenn mich der emotionale Paukenschlag zu Beginn auf ein Meisterwerk hoffen ließ – ein Versprechen, dass Claude Barras leider nicht einlöst, was aber am Ende auch überhaupt nicht schlimm ist. Selten hat ein Kinderfilm den unschuldigen Witz seines Genres so tritt- und taktsicher gegen die düsteren Realitäten der Erwachsenenwelt ausgespielt.

The Birth of a Nation (US 2016, Nate Parker)

Nate Parkers dilettantisches Regiehandwerk sucht wirklich seinesgleichen: Zwei Stunden sterbenslangweilige Selbstinszenierung in spottbilliger Fernsehfilmästhetik, deren Handvoll visueller Einfälle filmstudentischer nicht sein könnten. Ist aber sowieso alles egal, denn in der blutigen Eskalation des Sklavenaufstandes angelangt, brennen diesem sowieso schon hirnverbrannten Film endgültig alle Sicherungen durch und er suhlt sich nur noch lustvoll in seiner göttlich gerechtfertigten Gewalt – wenn Köpfe abgetrennt und Kehlen aufgeschlitzt werden, während Parker sich selbst als heilige Führerfigur in Szene setzt, entblößt sich seine schwarze Rachefantastie unverhohlen als menschenverachtendes Manifest. Das Engelskostüm am Ende hat mir den Rest gegeben.

The Founder (US 2016, John Lee Hancock)

Darin, wie der Film vom amerikanischen Traum erzählt; vom bösen Kapitalismus und von Protagonisten, die zu Antagonisten werden, schließt er nahtlos an Filme wie Gold, War Dogs und wahrscheinlich bald auch das neue Cruise-Vehikel American Made an. Der Unterschied ist, dass John Lee Hancock sich nie entscheiden kann, was für einen Film er eigentlich inszenieren möchte und The Founder tonal querbeet alles mitnimmt, was ihm vor die Nase kommt. Ein seltsamer und seltsam misslungener Film. Der Laura Dern – und irgendwie auch Michael Keaton – auf schlimmstmögliche Weise verschwendet.

Zuhause:

Raiders of the Lost Ark (US 1981, Steven Spielberg)

Vermutlich der beste Abenteuerfilm, der je gedreht wurde. Und dazu wahrscheinlich die schönste jüdische Rachefantasie des Mainstreamkinos, zumindest bis Quentin Tarantino Jahrzehnte später ein Kino voller Nazis in die Luft jagen würde.

Indiana Jones and the Temple of Doom (US 1984, Steven Spielberg)

Indy, der white savior. Für seinen ganz offen zur Schau gestellten Rassismus müsste man dieses zweite Abenteuer von Indiana Jones eigentlich verdammen, aber dazu ist es leider viel zu gut. Alleine das atemlose Opening in Shanghai steckt so gut wie alle Bond-Pre-Title-Sequenzen mühelos in die Tasche und in den blutig vernebelten Schächten des Todestempels angekommen, entfesselt Spielberg ein absolut furioses Spektakel – gekrönt von einer der umwerfendsten Verfolgungsjagden, die das Kino je gesehen hat.

Indiana Jones and the Last Crusade (US 1989, Steven Spielberg)

Nach der Radikalität des Vorgängers besinnt sich Spielberg wieder in brave wie bewährte Gefilde zurück. Nazis, Wüstensand, John Rhys-Davis und am Ende ein religiöses Artefakt unschätzbaren Werts: Last Crusade folgt artig der Erfolgsformel des ersten Teils. Vielleicht habe ich ihn deshalb bei der diesjährigen Sichtung als schwächsten Indy-Teil erlebt, was innerhalb dieser Reihe aber natürlich nicht viel zu bedeuten hat.

Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull (US 2008, Steven Spielberg)

Spinnt die Jones’sche Familiensaga im kuriosen Ausmaß weiter und erfreut mit sauber geschnittenen (leider etwas unglücklich getricksten) Actionsequenzen, einem richtig gut aufgelegten Harrison Ford und Cate Blanchett als säbelschwingender KGB-Schurkin. Die Indy-Nerds dürfen gerne haten was das Zeug hält, das letzte Kinojahrzehnt hat aber kaum ähnlich spaßige Abenteuerfilme vorzuweisen – und die Marsmännchen am Ende sind natürlich das Beste.

The Curious Case of Benjamin Button (US 2008, David Fincher)

In der Tradition klassischer Hollywoodmärchen erzählter Kitschfilm mit von hinten aufgerollter Lebens-, Leidens- und Liebesgeschichte. All das bleibt bis zum Ende aber vor allem schrecklich kalt, vielleicht weil David Fincher einfach viel besser darin ist, böse Filme über böse Menschen zu drehen.

Philadelphia (US 1993, Jonathan Demme)

Die nachfühlbar gemachte Empathie des Films war es letztendlich, was mich zu Tränen rührte. Und natürlich die Opernszene, wahrscheinlich Tom Hanks‘ größter Schauspielmoment. Plus: So hochfilmisch kann man ein Gerichtsdrama in Szene setzen!

The Dark Crystal (US 1982, Jim Henson & Frank Oz)

Noch nicht einmal 90 Minuten kriegen Jim Hensen und Franz Oz mit ihrem absoluten Minimum an Story und Charakteren zusammengeschustert. The Dark Crystal ist das Werk von zwei leidenschaftlichen (und hochtalentierten) Puppenspielern, aber für einen mitreißenden oder über seine aufwendigen Oberflächenreize hinaus auch nur im Ansatz interessanten Film reicht dieser starre und schrecklich leblose Kulissenzauber leider nicht. Schade, den hatte ich mir in freudiger Erwartung lange aufgehoben.

Platoon (US 1986, Oliver Stone)

Abgesehen von der erschütternden Sequenz in dem vietnamesischen Dorf, die das menschliche Grauen des Krieges besser aufzeigt als jede Explosion, ist das ein erschreckend stumpfsinniger Film, in dem sich eigentlich nur nerviges „Faggot/Bitches“-Männergelaber mit chaotischer Kriegsaction abwechselt. Spätestens wenn der Film im letzten Drittel von letzterer beinahe komplett verschlungen wird, setzte bei mir jede Form von Interesse schlagartig aus – und Charlie Sheens abschließende Selbsterkenntnis per Voice-Over („We did not fight the enemy, we fought ourselves. And the enemy was in us“) ließ mich dann schließlich noch laut auflachen. Kann Frank und Jane also verstehen.

Wall Street (US 1987, Oliver Stone)

Charlie Sheen ist hier bemühter am Werk als in Platoon, aber besonders in den gemeinsamen Szenen mit Papa Sheen wird deutlich, wie ausdruckslos sein Spiel noch immer ist. Ansonsten finde ich den Film schlicht zu uninteressant, als dass ich noch irgendetwas Interessantes über ihn zu sagen hätte.

The Talented Mr. Ripley (US 1999, Anthony Minghella)

Ich mochte den Film und habe Matt Damons zunehmend aus dem Ruder laufende Maskerade (an)gespannt verfolgt – was mir am Ende gefehlt hat, kann ich gar nicht genau sagen. Vielleicht war es nur eine Szene, in der Matt und Jude zusammen im Bett landen, wer weiß?

Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb (GB 1964, Stanley Kubrick)

Immer wieder szenenweise habe ich in die absurde Komik des Films hineingefunden, nur um dann von einem besonders albernen Moment wieder herausbefördert zu werden. Als überzogener Satire-Dampfhammer durchaus reizvoll, und gesegnet mit einer brillanten Dreifachleistung von Peter Sellers, aber bis zum Schluss hatte ich nicht das Gefühl, dass mit Kubrick und Komödie zwei Dinge zusammengekommen sind, die zusammengehören. Schaue ich in ein paar Jahren noch mal.

Casablanca (US 1942, Michael Curtiz)

Ich werde niemals darüber hinwegkommen, dass der Film nicht so melancholisch endet, wie es mir während der letzten Minuten ausgemalt habe (siehe Letterboxd-Review). Trotzdem ist das natürlich ein ganz toller Film, der mir vor allem deswegen so sehr ans Herz ging, weil er von menschlicher Aufrichtigkeit in unmenschlichen Zeiten erzählt.

We Were Soldiers (US 2002, Randall Wallace)

Eine amerikanische Heldendichtung, die sich den Krieg in einer Kirche rechtfertigen lässt, ehe es ihn in menschenverachtenden Actionsequenzen dann bestätigt. Sein Sujet verherrlichend, frönt der Film nebenbei auch noch sülziger Männerhybris und ganz üblem Hausfrauensexismus. Dass aus dem Originaltitel „We Were Soldiers“ hierzulande „Wir waren Helden“ wurde, könnte für diesen widerlichen Film gar nicht bezeichnender sein.

The Hunchback of Notre Dame (US 1996, Gary Trousdale & Kirk Wise)

Das finstere Gedankengut seiner literarischen Vorlage mag der Film reichlich beschneiden, davor zurückscheuen tut er aber nicht. Dieser Mut ist Disney zugutezuhalten, auch wenn es dann leider doch nicht ganz ohne comic reliefs und die damit einhergehende Komödienhysterie geht.

Death Note (US 2017, Adam Wingard)

Von den ultranervigen Darstellern über die dauerdröhnende Musikbeschallung bis hin zum total verkackten Erzähltempo ist dieses Remake wirklich maximal peinlich. Warum Netflix sich die Rechte sicherte, um dann einen talentierten Regisseur dazu zu zwingen, Staffeln über Staffeln in einen 90-minütigen (!) Spielfilm zu zwingen, werde ich niemals verstehen. Adam Wingard trägt seine Karriere weiter zu Grabe – als nächstes dann Godzilla vs. Kong, na danke.

The Mummy (US 1999, Stephen Sommers)

Als kleiner Bub konnte ich wegen Imhoteps aufgerissenem Mumienmund nächtelang nicht schlafen – ich habe hier also eine schöne Reise zurück in meine Kindheit unternommen, in der ich auch gerne so cool wie Brendan Fraser sein wollte (ganz ehrlich, will ich immer noch). Vor allem bin ich aber zu einem unter Wert verkauften Film zurückgekehrt, der die Waage zwischen Abenteuer, Action und Horror souverän hält und tatsächlich noch so etwas wie durchdachte und einfallsreiche shot compositions aufzubieten hat, mehr als ein Großteil der Blockbuster heutzutage von sich behaupten können.

The Mummy Returns (US 2001, Stephen Sommers)

Fällt dem Vorgänger gegenüber etwas ab, weil er sich gerade gegen Ende etwas zu sehr in unvorteilhaft gealtertem Effektgewitter verliert. Trotzdem folge ich Rick und Evie auch hier noch immer gerne ins Abenteuer, vor allem wenn es so schön von Alan Silvestri vertont ist. Die Bustour durch London ist außerdem ganz famos.

Cry-Baby (US 1990, John Waters)

Mein erster John Waters. I am in love. Eine schrille wie scharfsinnige Satire, ein (homo-)erotisch aufgeladenes Jukebox-Musical, eine komplett durchgedrehte und demnach stets unberechenbare Komödie, die sich gefühlt im Minutentakt neuen filmischen Regeln verschreibt – seit ich im Juni Moulin Rouge im Kino gesehen habe, hat mich ein Film nicht mehr so beseelt, mir so den Mund vor Staunen, Grinsen und Lachen aufgesperrt. Anderthalb Stunden zum Verlieben.

Spider (GB/FR/CA 2002, David Cronenberg)

Als unzuverlässig erzählter Einblick in psychisch gestörte Wahrnehmungswelten, hat mich der Film – gerade in seiner Nachwirkung – im höchsten Maße beunruhigt. Warum kann ich gar nicht genau sagen, aber ich vermute dass es die Note der großen Hoffnungslosigkeit ist, auf der Cronenberg die Geschichte ausklingen lässt.

The Terminator (GB/US 1984, James Cameron)

Ein brachialer und dennoch von düsterer Romantik durchzogener Actionfilm, der vor allem von seinen tollen Figuren profitiert – und, kein Scherz, von Arnold Schwarzeneggers Performance, die so wunderbar bedrohlich und otherwordly ist.

Terminator 2: Judgment Day (FR/US 1991, James Cameron)

Auch wenn ich das Finale im Stahlwerk dieses Mal als eine Spur zu langgezogen erlebt habe, bleibt T2 ein überlebensgroßes Actionmeisterwerk, das mir mit seinen gewaltigen Setpieces (diese Hubschrauber-Verfolgungsjagd!) und den grandios gealterten Spezialeffekten, auf der Schwelle zwischen analogem und digitalem Kino, immer wieder die Kinnlade lockert.

Stephen Kings Es (US 1990, Tommy Lee Wallace)

Natürlich ist das heutzutage alles null scary, hat sich dafür aber einen faszinierenden Charme bewahrt. Die Freundschaft der Kinder ist toll, das Finale ganz großer Müll. Ich habe 190 Minuten schon mal gequälter ausgesessen, was leider das beste Kompliment ist, was ich schlussendlich für den Film aufbringen kann.


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Annabelle: Creation (2017)

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Sieben Jahre ist es mittlerweile her, dass Saw-Regisseur James Wan mit Insidious dem Horrorkino der Gegenwart einen neuen Weg ebnete. Der Überraschungserfolg hat bis jetzt nicht nur zwei Fortsetzungen hinter sich hergezogen (eine dritte ist in der Mache), sondern trat im Kino eine regelrechte Lawine an Spukgeschichten los. Neben ebenfalls zum Franchise herangezüchteten Filmen wie The Conjuring oder Sinister, bleiben die Zuschauer mittlerweile auch nicht mehr vor Spin-offs verschont – alleine zwei der dämonischen Widersacher im letztes Jahr erschienenen The Conjuring 2 (die Horrornonne und der sogenannten „Crooked Man“) erhalten in naher Zukunft ihre eigenen Kinoabenteuer. Davor geht es aber erst in die zweite Runde für Gruselpüppchen Annabelle, die ihren ersten Kinoauftritt 2013 im Prolog von The Conjuring absolvierte, ein Jahr später ihren ersten Solo-Auftritt hinlegte und unter der Regie von David F. Sandberg (Lights Out) nun auf die große Leinwand zurückkehrt.

Wie der Originaltitel Annabelle: Creation bereits andeutet, spinnt Sandberg die Geschichte des ersten Spin-offs nicht weiter, sondern mauert ihr ein Fundament. Das Annabelle-Sequel ist eigentlich ein Prequel; ein Prolog, der uns zu den Anfängen der Geschichte zurückführt – noch während des Vorspanns wohnen wir der sorgfältigen Konstruktion der titelgebenden Puppe bei. Aus der Geschichte, die sich aus diesem durchaus stimmungsvollen Anfangsmoment zu entwickeln beginnt, spricht jedoch nicht der der sympathische Ideengeist Sandbergs (dessen Youtube-Kanal einen Einblick in eine ganze Reihe charmanter Horrorkurzfilme gewährt), sondern nur eine große Franchise-Müdigkeit. Die Klaviatur des von Wan und seiner Blumhouse-Schmiede neuen ersonnenen Horrorbegriffs spielt Sandberg souverän, aber zu überraschen und wirklich zu gruseln vermag er dabei nicht.

Im Geiste der vielen Franchise-Vetter muss auf laute Schockmomente immer quälend hininszeniert werden, so dass in Erwartung auf sie bereits viel des bezweckten Effekts verpufft. Aus großer Stille ergibt sich immer nur der große Lärm, zu dessen Gepolter dann Körper umhergeschleudert und Mobiliar verwüstet wird. Mit der Annabelle-Puppe selbst, deren im Porzellan erkaltetes Lächeln eigentlich genug Stoff für Albträume hergeben sollte, weiß Sandberg recht wenig anzufangen. Stattdessen beschwört er in einer leider recht kurzen Szene den vulgär-dämonischen Geiste Sam Raimis herauf, nur um diese Stilrichtung dann komplett aus dem Film zu verbannen und dem Bösen im Finale jegliche Identität zu rauben: Mal ist es leuchtäugiges Schattenwesen, mal die Annabelle-Puppe, mal eine wandelnde Vogelscheuche und mal ergreift es Besitz von kleinen Mädchen, je nachdem was die Geschichte gerade benötigt. Auf den dünnen Plot-Strukturen des Films häuft Sandberg schale Versatzstücke eines klassischen Budenzaubers an, der immer uninteressanter wird, je mehr er aus dem Ruder läuft.

Wenigstens auf seine Besetzung kann der Film zählen, denn das Hauptdarsteller-Gespann Samara Lee (Foxcatcher) und Lulu Wilson (Ouija 2: Origin of Evil) schafft es mit ihrer niedlichen Freundschaft tatsächlich ein paar Emotionen zu wecken. Leider erhält dieser emotionale Kern des Films am Ende nicht die gewünschte Tragweite, sondern wird verdrängt vom hastig abgehandelten Versuch, den Anschluss zwischen Prequel und Ausgangsmaterial zu suchen. Spätestens wenn der Film, in den bekannten Bildern seines Vorgängers angelangt, gänzlich unmotiviert den Abspann losrattern lässt, entblößt Annabelle: Creation seine wahre Natur: Es ist ein hohler und sinnfreier Film, der sein Dasein weder mit einer erzählenswerten Vorgeschichte, noch mit einem sonderlich gelungenem Gruselanteil rechtfertigen kann. Stattdessen lässt er nur ermüdet zurück: Die gequälten Geister, heimgesuchten Häuser und faulen Knalleffekte; irgendwann muss mit diesem immergleichen Spuk doch auch mal Schluss sein.

Fazit: Türen knallen, Glühbirnen flackern und am Ende wackelt wieder die ganze Bude – im „Waniverse“ [sic] nichts Neues. Nach dem überraschend schönen „Lights Out“ ist David F. Sandbergs zweiter Spielfilm leider ein totaler Reinfall. Horrorfans sei diesen Spätsommer lieber der Gang in „It Comes at Night“ empfohlen, sofern dessen deutscher Kinostart noch reaktiviert wird.

Dieser Text ist bei Moviebreak erschienen.

Ich war zu Gast bei den Cinematic Smash Bros! #2

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Viel Zeit ist nicht vergangen seit meinem Podcast-Debüt bei den Cinematic Smash Bros., aber für die fünfzehnte Folge bin ich an der Seite von Alex Matzkeit (real virtuality) und Henning Harder wieder angetreten, um Stand by Me als besten Stephen-King-Film zu verteidigen und mit Eddie Redmayne und dem Poop-Emoji endlich zwei Dinge zusammenzubringen, die zusammengehören. Christian Steiner von der Second Unit gebührt für sein tolles Moderationsdebüt bei den CSB übrigens ganz besonders viel Lob.

Ich hoffe sehr, demnächst mal wieder dabei zu sein. Anhören könnt ihr euch die Folge hier:

CSB #015: Bester Stephen King Film?