Ein paar Worte zu (BAD) NEIGHBORS

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Eine Hollywood-Komödie, die Wichswitzchen und herzergreifende Bromances kombiniert? Mein Comedy-Highlight des vergangenen Jahres, der großartige This is the End, war genau das – und aus irgendeinem Grund hatte ich gehofft, dass Nicholas Stoller mit Neighbors in dieselbe Kerbe schlagen wird. Tja, zu früh gefreut. Statt eines anderthalbstündigen Lachkrampfes gibt es höchstens ein paar Schmunzler und ansonsten viel Grillenzirpen. Wie Improvisation nun mal funktioniert, zünden einige Gags und einige eben nicht, aber auf die großen Lacher wartet man vergeblich. Da wird eine Robert De Niro-Themen-Party, samt „You talkin’ to me?“- und „Focker“-Zitaten, in einer Montage-Sequenz unverschämt schnell weginszeniert, den vielleicht besten Gag nehmen die Trailer vorweg und sowieso ist das Ganze nur ein ziel- und zusammenhangloses Kasperletheater, das vielleicht nicht langweilig ist, aber am Morgen danach auch schon wieder vergessen sein dürfte. Und sich am Ende anfühlt, als wäre es doch nur um die Idee herum konzipiert worden, Zac Efron so lange wie möglich ohne Shirt vor der Linse zu haben. Was ja, zugegebenermaßen, auch nicht die schlechteste Idee aller Zeiten ist.

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