Star Wars: The Last Jedi (2017) – Kritik

Star Wars: The Last Jedi
© Walt Disney Pictures

„The first conversations you have are always about what makes something feel like Star Wars“, verrät Rian Johnson in einem Video, in dem es um das Erschaffen neuer Welten geht. Das Video nimmt einen Moment des Films voraus, in dem ein Mitglied des Widerstandes auf dem Planeten Crait aus einem Schützengraben heraustritt und mit jedem Schritt blutrote Schuhabdrücke in der weißen Salzwüste hinterlässt. Scheinbar nicht grundlos befinden sich der Widerstand und die Erste Ordnung hier in einer Situation, in der Echos des Franchise-Lieblings The Empire Strikes Back in der Luft hängen. Unter der weißen Oberfläche von Crait, für den sehr offensichtlich Eisplanet Hoth Pate stand, befindet sich roter Sand, der später von den über ihn hinwegfliegenden Raumschiffen aufgewirbelt wird. Hier handelt es sich um einen visuell aufregenden, aber letztendlich auch sehr dürftigen Versuch, diesem sehr vertraut wirkenden Szenario irgendetwas Neues abzugewinnen. Die Sequenz steht auch exemplarisch dafür ein, was wir auf die Frage „Was ist Star Wars?“ im Jahr 2017 antworten können – nämlich dass Star Wars nur noch ein schales Arrangement seiner vielen Teilelemente ist.

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