Ready Player One (2018) – Kritik

© Warner Bros.

Das Tempo, mit dem der Film sich durch diese Welten bewegt, reduziert den nostalgischen Kniefall vor der Popkultur dabei zu einer der Geschichte inhärenten, aber auch angenehm natürlichen Begleiterscheinung seiner Videospielästhetik. Ein oder zwei „throw away“-Gags außen vorgelassen, scheint er sich nie dazu berufen zu fühlen, die mittlerweile mainstreamisierte Leidenschaft für Popkultur und geekige Fandoms auszustellen – viel mehr scheint er sie als Teil seiner Prämisse (an)erkannt und verinnerlicht zu haben. Das Herz von Ready Player One ist nicht die illustre Reihe an Figuren und Referenzen, sondern das Abenteuer, für das diese den Rahmen bilden. Ein Abenteuer, das sich trotz des digitalen Exzesses eine klassische Note bewahrt – ein für das Blockbusterkino der Moderne beinahe altmodisches Gefühl von aufrichtiger Warmherzigkeit, von nach-Hause-kommen. Inmitten all jener Pixel bewahrt der Film sich den Spielberg-Effekt.

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